Hortensie - eine Blume die Verzaubert

Mit ihren üppigen Blüten begeistern sie Groß und Klein über die Sommermonate. Es gibt verschiedene Arten und noch mehr verschiedene Sorten. Einfarbige, zweifarbige oder sogar solche, welche die Farbe während der Blüte wechseln. Fakt ist, es sieht jeweils aus wie ein extra großer Blumenstrauß.
Sie eignen sich hervorragend als Schnittblume sowohl frisch wie auch getrocknet.
Der Standort ist abhängig von der Art der Hortensie. Grundsätzlich mögen sie ein sonniges bis halbschattiges Plätzchen.
 

Neophyten im Garten?

Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, welche durch uns Menschen als Nutz- / Gartenpflanzen eingeführt wurden. Viele von diesen "exotischen" Pflanzen stellen für unsere Umwelt kein Problem dar und sind sogar eine Bereicherung. Einige haben sich aber bei uns als sogenannte invasive Neophyten einen Namen gemacht. Diese Problempflanzen fallen durch ihren üppigen Wuchs oder ihre schnelle Verbreitung auf.
Sie werden zum wachsenden Problem weil sie:
- sich unkontrolliert ausbreiten                                                           - Bauten schädigen
- die Gesunheit von Mensch und Tier gefährden                             - schwierig zu bekämpfen sind
- einheimisch Pflanzen und Tiere verdrängen                                  - Böschungen destabilisieren
- Ertragsausfälle in der Land- & Forstwirtschaft verursachen
- naturnahe Lebensräume beeinträchtigen

Seit Herbst 2024 gehören dieser Liste mehr Pflanzen an 
Unter folgendemDokument finden Sie weitere Informationen, wie Sie Neophyten erkennen und erfolgreich bekämpfen können

Praxishilfe Neophyten - Exotische Problempflanzen erkennen und richtig handeln
www.sz.ch/neobioten
Quelle: Praxishilfe Neophyten

Pflanzen gesund halten und stärken

Gesunde Pflanzen, das Ziel eines jeden Gärtners und Hobby - Gärtners.
Im Bereich des konventionellen Pflanzenschutzes gibt es per Oktober 25 massive Änderungen. Dies erfordert von uns allen ein Umdenken auch im privaten Garten. Unser handeln muss vorausschauender sein als wir es gewohnt sind. Sprich die Pflanzen müssen gesund gehalten werden und nicht erst im Nachhinein behandelt werden. 
Um dies zu erreichen spielen viele Faktoren mit. Einer der wichtigsten Faktoren ist der Standort. Pflanzen die standortgerecht gepflanzt werden, sind viel robuster gegen Schädlinge und Krankheiten als andere. Weiter sollten Pflanzen regelmässig gedüngt und gewässert werden. Gerade das Düngen wird oft unterschätz. Man geht davon aus, dass die Pflanzen einfach wachsen, aber auch diese brauchen Nährstoffe / Nahrung. Nebst den bereits erwähnten Punkten ist es auch sinnvoll bei der Sortenwahl auf robuste Sorten zu setzten. 
Sind diese Faktoren erfüllt, gibt es noch einige kleine Helferlein die uns unterstützen. Dies sind verschiedene Pflanzenstärkungspräpartate wie z.B. die Mikroorganismen-Präparate von Multikraft, verschiedene Produkte von Biogarten oder auch Hauert. Diese werden vorbeugend ausgebracht, damit die Pflanzen Nährstoffe besser aufnehmen können oder die Zellwände der Blätter stärkt, damit sie weniger anfällig auf Krankheiten und Schädlinge sind. 
 

Bodendecker / Flächendecker

Boden- / Flächendecker machen eine Bepflanzung pflegeleicht. Durch den Flächendeckenden Wuchs wird das Aufkommen von Unkraut unterdrückt, der Boden wird beschattet und muss dadurch weniger gegossen werden. Viele Arten schneidet man nur einmal im Jahr. 
Es gibt sehr viele Stauden und Kleingehölze welche sich als Boden- / Flächendecker eignen. Sie sind sehr unterschiedlich in Höhe, Blütenzeit, Blütenfarbe, Blattform, usw. und unterscheiden sie sich in der Verwendung.
Die Wohl bekanntesten sind das Immergrün - Vinca minor, die Golderdbeere - Waldsteinia ternata, das Effeu - Hedera hibernica, die Heckenkirsche - Lonicera pilleata und der Lavendel - Lavandula angustifolia 'Hidcote'.
Anschliessend noch ein paar weitere Beispiele, Liste ist nicht abschliessend


sonnig                                                                                                  schattig                                                                     
Stachelnüsschen - Acaena Arten                                                     Wallwurz - Symphythum grandiflorum
Sternmoos - Sagina subulata                                                           Gedenkemein - Omphalodes verna
Thymian -  Thymus praecox Sorten                                                 Dickmännchen - Pachysandra terminalis
Flachwachsende Fetthenne - Sedum Arten                                   Schaumblüte - Tiarella cordifolia
Habichtkraut - Hieracium Arten                                                        Elfenblume - Epimedium Arten

Beikrautbekämpfung auf Wegen und Plätzen

Seit 2001 ist in der Schweiz das Ausbringen von Herbiziden auf Wegen und Plätzen zur Bekämpfung von Beikraut verboten, seit 2020 auch das Ausbringen von Bioziden gegen Moose und Algen. Nach wie vor ist es ein sehr aktuelles Thema wie man seinen Vorplatz, die Wege, Kiesflächen, usw. freihält von ungewünschten Pflanzen. 
Das wichtigste bei der Beikrautregulierung ist: Immer dran bleiben! Sobald die Pflanzen sich einmal etabliert haben wird es immer schwieriger sie zu entfernen. Plus die Bekämpfung sollte immer vor dem absamen geschehen, am besten solange alles noch sehr klein ist.
Vorbeugen: 
Grundsätzlich hilft es, wenn man Kiesflächen regelmässig recht und Vorplätzte wischt. So verhindert man, dass organisches Substrat liegen bleibt und sich zu einem Nährboden für ungewünschte Pflanzen entwickelt.

Massnahmen:
Die beste aber auch zeitintensivste Methode ist die manuelle Bekämpfung. Sprich, das ausreissen der Pflanzen inkl. Wurzeln. Somit wird das Wiederaustreiben der Pflanzen verhindert.
Mechanische Massnahmen sind z.B. der Rückschnitt mit dem Fadenmäher, die Reinigung der Plätze mit Luft- / Wasserdruck oder der Rotationsbürste. Thermische Massnahmen sind ebenfalls sehr gefragt, dies beinhaltet das behandeln der Flächen mit Infrarot, heissem Wasser oder heisser Luft.
Aber egal welche Methode Sie schlussendlich wählen, bei allen muss das organische Material entfernt werden, damit sich daraus kein neuer Humus bilden kann. 

Herbizidverbot auf Wegen und Plätzen ist bei Gartenbesitzern weitgehend unbekannt (admin.ch)

Wildstauden

Wildstauden oder Wildgehölze sind Pflanzen die bei uns einheimisch sind. Sie sind Nahrungsquellen für viele Insekten und Vögel. Aus unserer eigenen Produktion haben wir eine breite Auswahl an Gehölzen und Stauden. Dazu haben wir von der Firma Ökohum Samenmischungen, welche als Blumenwiesen angesät werden können. 

Insektenpflanzen

Mit einer möglichst breiten Pflanzenvielfalt kann man seinen Garten oder Balkon in ein artenreiches Insektenparadies verwandeln. Es gilt das Motto: kein Ort ist zu klein, ein Insektenparadies zu sein.
Blütenpflanzen wie z.B. Schafgarbe, Salbei oder Natternkopf sind nicht nur schön anzusehen, sondern locken auch viele Besucher wie Wildbienen, Hummeln oder Schmetterlinge an. Nebst den einheimischen Wildpflanzen sind auch zahlreiche Gartenformen und Zierpflanzen wertvolle Nahrungsquellen für Insekten. Übrigens, lässt man Kräuter wie Oregano oder Ysop blühen, sind sie ein wahres Insektenmagnet.

Pflanzenbeispiele: Ysop, Lavendel, Schafgarbe, Glockenblume, Steppen-Salbei, Bergminze, Effeu, Erica, Wildrosen, Mönchspfeffer, ...

 

Pflanzanleitungen

Das richtige Einpflanzen und die Pflege ihrer Pflanzen sind nebst dem Standort wichtige Punkte, die beachtet werden müssen. Unter folgendem Link finden Sie rund 30 verschiedene Pflanzanleitungen welche von Fachleuten gestaltet wurden. 

Pflanzanleitung

Haben Sie gewusst...? Wir produzieren Torffrei!

All unsere Pflanzen die wir selber kultivieren werden in torffreies Substrat gepflanzt. Ebenfalls sind unsere Sack - Erden welche wir im Privatverkauf anbieten schon seit mehreren Jahren frei von Torf.